Mit einer Stiftung langfristig helfen

(wber) Was ist eine Stiftung und wo sollte ich mich am besten engagieren? Was muss ich für meinen Nachlass bedenken und welche Steuervorteile können sich ergeben? Auf diese und viele andere Fragen gab es am Wochenende Antworten beim "Düsseldorfer Stiftertag" unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dirk Elbers in der Stadtsparkasse. Unter dem Motto: „Gestalten Sie die Welt in ihrem Sinne", präsentierten sich nun schon zum dritten Mal 50 Stiftungen-eine einzigartige Plattform für umfassende Information und Beratung. Umrahmt wurde die von Staatssekretär Manfred Palmen aus dem NRW-Innenministerium eröffnete Ausstellung mit einer Reihe von Fachvorträgen. Zu den Ausstellern gehörten sowohl große kapitalstarke Stiftungen als auch kleine, aber durchaus erfolgreiche.

Allein in Düsseldorf gibt es derzeit rund 1000 Stiftungen. Sparkassenvorstand Bernd Eversmann: „Das Stiftungswesen boomt Immer mehr Menschen möchten sich persönlich engagieren, haben den Willen, über eine Stiftung gesellschaftliche Themen zu befördern und mit eigenen Ideen zu prägen. Sie bekennen sich zu ihrer Verantwortung." Die Stadtsparkasse selbst unterhält zwei eigene Stiftungen, die Kunst und Kulturstiftung sowie die Stiftung Monheim.

Soziales Engagement
Dass es nicht überwiegend um steuerliche Vorteile geht, sondern um Engagement in der und für die Gesellschaft, macht auch die BürgerStiftung Düsseldorf deutlich, bei der Ex-Henkel Aufsichtsratschef Albrecht Woeste Vorsitzender des Stiftungsrates ist. Der Vortrag zur BürgerStiftung von Diplom-Pädagogin Suzanne Oetker-von Frankquet, der Vorstandsvorsitzenden, fand ganz besonderes Interesse.

Mit einer Stiftung langfristig helfen

zurück zur Übersicht